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Klimawandel und Klimaschutz:
Die größte Herausforderung der Menschheit
Zerstörung der Lebensgrundlagen / Klimawandel und die Folgen / Das Ende des Ölzeitalters / Jahrhundert der Nachhaltigkeit / Wettbewerb und schadstofffreie Energie und Mobilität / Europa - globales Vorbild / Saubere Technologien schaffen neue Arbeitsplätze
Der Klimawandel hat eingesetzt. Die Weltklimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen hat allen gezeigt: Die Weltgemeinschaft ist zerstritten und uneins. Es ist kaum zu glauben: Wir sägen kräftig an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.
Artensterben, Überflutungen, Hitzewellen, Hurrikans und Dürrekatastrophen werden weiter zunehmen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, zerstören wir unsere Lebensgrundlagen, droht ein globaler Infarkt. Unsere Welt ist in Gefahr! Gibt es einen Ausweg aus dieser katastrophalen Sackgasse?
Der weltweite Wettbewerb um schadstofffreie Energie und Mobilität hat begonnen: Zero-Emission ist das Ziel bis 2030. Fast alle Staaten und Regierungen beschließen Klimaschutz-Maßnahmen. Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln neue Möglichkeiten, um die schadstoffreiche Verbrennung von Kohle und Öl durch möglichst emissionsfreie Ressourcen und Technologien zu ersetzen. Mit den heute marktfähigen sauberen Technologien ließe sich bereits 50% des CO2-Ausstoßes verhindern, vorausgesetzt sie würden konsequent angewandt.
Der Klimawandel und die damit verbundenen Umstrukturierungen können für Wirtschaft und Industrie als riesige Chance angesehen werden. Insgesamt gibt es in Europas Umwelt-Industrie bereits 3,4 Mio Arbeitsplätze. Schon heute erwirtschaften die Technologien für Erneuerbare Energien in Europa einen Umsatz von 20 Mrd. € jährlich. Bei einem Anteil der erneuerbaren Energien von 20 % dürfte die Branche bis 2020 eine Million Arbeitsplätze oder mehr aufweisen.
Das ist der richtige Weg. Wenn erkannt wird, dass der notwendige Wandel in Industrie und Wirtschaft nicht Arbeitsplätze kostet, sondern Arbeitsplätze schafft, wird aus dieser weltweiten Herausforderung eine weltweite Chance.
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Der Vortrag findet visualisiert auf Powerpoint statt

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