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Globalisierung 2010:
Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb

Finanzcrash: Banken-Börsen-Billionen / Staaten droht der Bankrott / Globale Welt des Wettbewerbs / EU & USA / Welthandelsmacht EU / Grenzen der Nationalstaaten / Europäische Volkswirtschaft

Mit der Globalisierung der Wirtschaft geraten wir in einen härteren Wettbewerb der Märkte, der Finanz-, Steuer-, Sozial- und Bildungssysteme. Der weltweite Wettbewerb ist Kennzeichen des 21. Jahrhunderts. Die EU, ihre Nationen und Regionen müssen sich dieser Herausforderungen stellen. Deutschland braucht eine Reform seines Staatswesens,  Europa eine handlungsfähige politische Union. Gleichzeitig müssen Europa und Amerika ihre transatlantische Partnerschaft vertiefen.

Der Finanzcrash hat gezeigt, wie weit die Vernetzung unserer Konzerne bereits vorangeschritten ist. Die Pleite von Lehman Bros. am 15.09.2008 löste eine Krise aus, in deren Folge das globale Finanzsystem ins Wanken geriet. Ungarn, Lettland, Rumänien, Griechenland, Island und zahlreiche andere Staaten kämpfen mit dem finanziellen Bankrott.

Der wachsenden Globalisierung hat die Europäische Union einen Wirtschafts- und Währungsraum entgegengestellt, die sich heute als stabiler Schutzmantel für die Mitgliedstaaten der EU erweist. Ohne die EU und den Euro wäre Deutschland kaum mehr wettbewerbsfähig. Schließlich gehen über 70% der deutschen Waren und Dienstleistungen in europäische Staaten. Europa ist damit der Garant für Deutschlands Wohlstand.

Wirtschaftlich, politisch und militärisch sind die USA immer noch Weltmacht Nr. 1 - und die EU? Bleibt der wirtschaftliche Riese ein politischer Zwerg? Bis 2010 will die Europäische Union zum dynamischsten und wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt werden - Wunschtraum der EU-Regierungschefs oder europäische Herausforderung an die USA?

  

Der Vortrag findet visualisiert auf Powerpoint statt


 


© Michael G. Möhnle